Keratokonus Stadium 1 & 2

Prinzip der CKT
Abbildung 1
Abbildung 2
Abbildung 3
Abbildung 4

Cirkuläre Keratotomie im Detail

Die cirkuläre Keratotomie (CKT) ist ein im Durchmesser 7 mm großer Einschnitt in des Patienten eigene Hornhaut mit Hilfe des Geführten Trepansystems (GTS). Hierbei wird die Hornhaut mit einem speziellen Saugring fixiert und die unregelmäßige Hornhautoberfläche innerhalb des Trepans gegen einen spährischen Glaskörper gepresst, dadurch gerundet und entsprechend der vorher gemessenen Hornhautdicke auf 90% der Tiefe genau trepaniert.(Abb.1)

Ziel des Verfahrens ist es, einen Heilvorgang in das Hornhautgewebe einzubringen und durch die entstehende cirkuläre Narbe eine Verfestigung zu erzeugen, die wesentlich stärker ist als das vom Konus befallene Hornhautgewebe. Der Schnitt muss mindestens 400µm tief sein, um diesen Zweck zu erfüllen d.h. nicht alle Formen des Konus können mit diesem Verfahren behandelt werden, sondern nur, wenn im Bereich von 7mm eine Gewebedicke von mindestens 450 Micron vorliegt. Das Ergebnis wird dann regelmäßig erzielt. 

Wir haben in einer statistischen Analyse der Universität Dortmund von 366 konsekutiven Fällen in 90% vollständige Stabilität der Radien und in 73% eine Verbesserung des Visus mit diesem Verfahren festgestellt. Diese Zahlen sind innerhalb medizinischer Ergebnisse sehr gute Werte (Abb.2)

Die Topographien - Bilder der Oberfläche der Hornhaut -, 6 Jahre auseinander, zeigen die Stabilität. (Abb.3)

Dieses Verfahren gilt für Stadium 1 und 2, da bei weiter fortgeschrittenem Konus die vorhandene Gewebedicke nicht ausreicht, um dem Fortschreiten der Krankheit Einhalt zu gebieten.

Kosten: 1.790 Euro pro Auge

Leider übernehmen die Kassen die Kosten bisher nicht, da das Verfahren in den Leistungskatalogen bisher nicht aufgenommen ist. Wir geben jedem interessierten Patienten einen Kostenvoranschlag mit Begründung zur Vorlage bei seiner Kasse und können darauf hinweisen, dass alle Vorraussetzungen für die Zulassung vorliegen - inklusive der o.g. statistischen Auswertung - die Statistikern der gesetzlichen Krankenkassen gern zur Verfügung gestellt wird.

Warum ist das Verfahren nicht Standard?

Weil es keinen universitären Ursprung hat und es spezieller chirurgischer Schulung bedarf sowie der Anschaffung teurer Geräte, um den Schnitt in der Genauigkeit von +-3/100 Millimetern machen und diesen mit der doppelt verlaufenden Antitorque-Naht vernähen zu können. Es liegen bereits 5-Jahres Ergebnisse inklusive einer umfangreichen statistischen Auswertung vor.

 

Link zum Abstract der Veröffentlichung

 

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