Der Graue Star | Die Katarakt

Die Trübung der Linse ist hier deutlich zu sehen
Grauer Star

 

Was ist der Graue Star ?

Der Graue Star (die Katarakt) ist eine Erkrankung, die meist erst ab dem 60. Lebensjahr auftritt. Es handelt sich dabei um eine fortschreitende Undurchsichtigkeit der Linse infolge einer Trübung des Linseneiweißes.

Wird die Trübung so stark, dass eine Sehbehinderung entsteht, muss eine Staroperation erfolgen.

Andere Methoden, als den Star operativ zu entfernen gibt es nicht. Die Star-Operation führt in fast allen Fällen zu einer Normalisierung, zumindest aber zu einer wesentlichen Verbesserung des Sehvermögens. Die Graue Star Operation ist die in Deutschland mit Abstand am häufigsten durchgeführte Operation.

Was sollte ein Patient, der am grauen Star operiert werden muss, prüfen um sich für eine Klinik entscheiden zu können?

Im Wesentlichen die Sicherheit der Operation.

Zur Sicherheit der Operation gehören

Die Betäubung:

Je nach Gesundheitszustand des Patienten sind verschiedene Narkosemöglichkeiten möglich. Es kann operiert werden in Vollnarkose, in örtlicher Betäubung durch eine Spritze unter die Haut oder in Tropfenanästhesie.

Die OP-Technik:

Die Phakoemulsifikation (Phako), das ist die Auflösung der trüben Linse, ist das optimale Verfahren der Operation des grauen Stars.

Mit den heutigen mikrochirurgischen Instrumenten ist nur ein sehr kleiner Schnitt von 1,6 mm bis 2,8mm  (je nach verwendeter Technik) erforderlich. Dadurch ist die Gefahr von Infektionen gering und das trübe Linsengewebe wird verflüssigt, abgesaugt und durch eine Kunststofflinse ersetzt.

Mögliche Besonderheiten zur Operation des Grauen Stars

 

Was in der Klinik Krumeich Besonderes angeboten wird, ist die Technik der "Deko-Phako"-Operation.

Dabei wird anders als üblich die Ummantelung des Kerns nach Eröffnung der vorderen Kapsel der Linse entfernt.

Wir nennen dies die Dekortikation, die Freilegung des Kerns. Erst dann wird der Kern mit Ultraschall verflüssigt. Es wird weit weniger Ultraschall benötigt und das ist für die Hornhaut wichtig, weil sie Ultraschall nur in sehr begrenztem Maße verträgt.

Danach erfolgt die Einpflanzung der neuen Linse, die es möglich macht, in der Ferne ohne Brille scharf zu sehen. Dies geht auch bei kurzsichtigen und weitsichtigen Patienten.

Wir benötigen bei dieser Technik keinen Laser und vermeiden die hohe Energie, die für den Laser erforderlich ist, um die Kapsel zu öffnen.

 

Es gibt neben der Phako noch andere Verfahren zur Operation des grauen Stars, die extrakapsuläre und intrakapsuläre Linsenextraktion, die aber nur bei besonderen Umständen angewandt werden.

In den allermeisten Fällen ist die Deko-Phako das Verfahren der Wahl und die Operation mit dem geringsten Risiko.

Die Wiederherstellung des bestmöglichen Sehvermögens wird bereits in einigen wenigen Tagen erreicht.

 

LASIK INFO ABEND

Kostenlose Beratung
am

07.09.2017
ab 14:30 Uhr


Zur Information

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